Stiftung Professor Dr. Max Cloëtta
Förderung und Unterstützung der medizinischen Forschung
Die Professor Dr. Max Cloëtta Stiftung unterstützt und fördert die medizinische Forschung sowie verwandte naturwissenschaftliche Disziplinen in der Schweiz.
Professor Dr. Max Cloëtta Foundation
Förderung und Unterstützung der medizinischen Forschung
Die Professor Dr. Max Cloëtta Stiftung unterstützt und fördert die medizinische Forschung sowie verwandte naturwissenschaftliche Disziplinen in der Schweiz.
Geschichte
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ZWECK
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FÖRDERUNG
Wir unterstützen Forschung an Schweizer Universitäten, Kliniken und Instituten.
Der Cloëtta-Preis 2026 wird an zwei herausragende Forscher:innen der Universität Zürich und der Universität Basel verliehen
Zürich. Zum 53. Mal vergibt die Professor Dr. Max Cloëtta-Stiftung ihren renommierten Preis für medizinische Forschung.
Der Cloëtta-Preis 2026 wird für herausragende Forschungsleistungen an folgende Preisträger:in verliehen:
Professor Martin Jinek, ordentlicher Professor für Biochemie an der Universität Zürich, und Professorin Mirjam Christ-Crain, Professorin für Endokrinologie und klinische Forschung an der Universität Basel sowie Leiterin der Klinik für Endokrinologie, Diabetes und Stoffwechselerkrankungen am Universitätsspital Basel.
Martin Jinek
Professor Jinek hat grundlegende Beiträge zum molekularen Verständnis und zur Entwicklung von CRISPR-Cas-Technologien zur Genom-Editierung geleistet. Seine Arbeit trug dazu bei, Cas9 als programmierbares Werkzeug für die präzise Gentechnik zu etablieren, und liefert weiterhin Erkenntnisse über die Mechanismen von Protein-Nukleinsäure-Komplexen bei der Genomregulation und in Abwehrwegen. Aufbauend auf dieser Vorreiterrolle nutzt seine Forschungsgruppe biochemische und strukturelle Ansätze, um aufzuklären, wie RNA-gesteuerte Enzyme DNA erkennen, schneiden und neu anordnen. Diese Erkenntnisse treiben die Entwicklung von Genom-Editierungswerkzeugen der nächsten Generation voran, darunter Brückenrekombinasen für die programmierbare DNA-Integration in menschliche Zellen, die weitreichendes Potenzial für die biomedizinische Forschung und zukünftige therapeutische Anwendungen bergen.
Mirjam Christ-Crain
Professorin Christ-Crain hat die Diagnose und Behandlung von Vasopressin-abhängigen Störungen des Wasserhaushalts, darunter Arginin-Vasopressin-Mangel und Hyponatriämie, grundlegend neu gestaltet. Als klinische Wissenschaftlerin hat sie multizentrische Studien geleitet, in denen Copeptin als zuverlässiger diagnostischer Biomarker etabliert wurde, und patientenorientierte Ansätze entwickelt, die rasch zu klinischem Nutzen geführt haben. Ihre Forschung hat zudem das Feld des klinisch relevanten Oxytocinmangels bei Patienten mit Vasopressinmangel erschlossen und damit eine Brücke zwischen Endokrinologie, Neurobiologie und psychischer Gesundheit geschlagen. Durch die Kombination strenger klinischer Studien mit mechanistischen Erkenntnissen ist sie ein Vorbild für translationale Forschung mit unmittelbarer Relevanz für die Patienten.
Veranstaltungsort
Die Verleihung des Cloëtta-Preises findet am 30. Oktober 2026 um 17:00 Uhr in Basel statt. Der genaue Veranstaltungsort wird von der Professor Dr. Max Cloëtta Stiftung bekannt gegeben.
Die Ausschreibung für „Clinical Medicine Plus“ 2026 ist abgeschlossen
Die Bewerbungsfrist 2026 für die „Clinical Medicine Plus“-Stipendien ist nun abgelaufen.
Die Frist endete am 31. Mai 2026.
Die endgültige Auswahl findet Anfang Oktober 2026 statt. Bis dahin bitten wir alle, die Bewerbungen eingereicht haben, um Geduld.
Die Forschungsförderung in der Schweiz ist nicht ausschliesslich eine Aufgabe unserer Regierung. Im Gegenteil: Zwei Drittel der für Forschung und Entwicklung bereitgestellten Mittel stammen aus der Wirtschaft. Auch private Stiftungen spielen in dieser Hinsicht eine sehr wichtige Rolle. Namhafte Preise – wie der Cloëtta-Preis – unterstreichen die Bedeutung von Stiftungen für die Wissenschaft.
Ruth Dreifuss
Band 1 der Monographie Professor Dr. Max Cloëtta Stiftung